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TATORT SALZBURG Folge 1 – „Der verschwundene Student vom Gaisberg“
Adventkalender gehören zur Vorweihnachtszeit – und ihr Angebot war wohl noch nie so vielfältig wie heute. Ob Chips, Bier, Werkzeug, Gewürze, Kosmetik, Fitnesssnacks oder sogar Unterhosen: Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Und wer nicht selbst öffnet, schaut anderen beim „Unboxing“ online zu.
Laut einer aktuellen Umfrage kaufen rund 80 Prozent der Menschen jedes Jahr einen Adventkalender – viele davon auch für sich selbst. „Der Kalender ist längst ein fest etabliertes Konsumritual“, sagt YouGov-Konsumforscherin Petra Süptitz. Für viele sei er ein kleiner Luxusmoment im Alltag. Rund jeder Zehnte gibt dabei sogar mehr als 50 Euro aus.
Während klassische Schoko- oder Spielzeugkalender für Kinder weiter beliebt sind, wächst das Angebot für Erwachsene rasant. Für kleinere Budgets gibt es Varianten mit Tee, Marmeladen, Süßigkeiten oder Gewürzen. Für Foodies stehen Kalender mit Feinkost, Reis, Würsten oder Pralinen bereit – oft mit dem Vorteil, dass sie am Ende einfach aufgegessen werden können.
Auch Werkzeugkalender liegen im Trend: Hersteller bieten Sets mit Bits, Sägen oder sogar Akkuschraubern an. Sinnvoll vor allem für Einsteiger, weniger für Profis – denn vieles hat man ohnehin schon im Werkzeugkasten. Ähnlich groß ist die Auswahl für Back- und Kochbegeisterte, von Ausstechformen über Backzutaten bis zu Merchandise-Artikeln wie Kerzen oder Geschirrtüchern.
Besonders im Beauty- und Wellnessbereich locken Anbieter oft mit dem Hinweis, dass der Gesamtwert den Kaufpreis übersteige. Kritik hagelt es aber regelmäßig, wenn statt Originalgrößen nur Proben enthalten sind. In sozialen Netzwerken zerstückeln Influencer jedes Jahr Dutzende Kalender – und vergeben gnadenlose Wertungen. Vorteil für Konsument:innen: Man weiß vorab genau, was man bekommt. Der Überraschungseffekt geht allerdings verloren.
Nach oben scheint die Preisskala offen. Luxuslabels wie Dior oder Louboutin verkaufen Kalender für mehrere hundert Euro – teils gefüllt mit Mini-Größen. Berühmt-berüchtigt bleibt der Chanel-Kalender von 2021, der trotz über 800 Dollar Kaufpreis mit Stickern und simplen Ketten für einen Shitstorm sorgte. Teurer geht’s dennoch: Whiskey-Kalender mit seltenen Tropfen kosten teils mehrere tausend Euro.
Mittlerweile mischen auch Influencer mit – nachdem sie jahrelang Kalender bewertet haben, bringen viele nun ihre eigenen Modelle auf den Markt.
Ob sich der Kauf lohnt? Das bleibt am Ende Geschmackssache – und eine Frage des eigenen Weihnachtszaubers.
SBG EINS News, Agenturen
Written by: Jonas Eder
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